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21 Juni 22

„Die Beteilung von Frauen an der Politik ist eine Voraussetzung für eine lebendige Demokratie“

Eurac Research, der Landesbeirat für Chancengleichheit und das Frauenbüro stellen einen Leitfaden für eine gleichberechtigte Volksvertretung vor

Wie ist das Rollenverständnis der Südtirolerinnen und Südtiroler? Wünschen sie sich eine stärkere Präsenz von Frauen in politischen Gremien? Und üben Frauen ihr politisches Amt anders aus als ihre männlichen Kollegen? 2020 hat ein Forscherteam von Eurac Research eine repräsentative Umfrage durchgeführt, um zu untersuchen, wie sich Wählerinnen und Wähler zum Thema Frauen in der Südtiroler Gemeindepolitik äußern. Auf der Grundlage dieser Umfrage ist – im Auftrag des Landesbeirates für Chancengleichheit und des Frauenbüros der Autonomen Provinz Bozen – ein Handlungsleitfaden entstanden, der Maßnahmen enthält, um die weibliche Präsenz in der Südtiroler Gemeindepolitik zu stärken. Eingeflossen in die Broschüre sind neben Wahldaten auch die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von Eurac Research aus dem Jahr 2017, bei der über 300 Gemeindevertreterinnen befragt wurden. Die Broschüre wird am Donnerstag, 23.06.2022, um 19.00 Uhr, im Forschungszentrum Eurac Research vorgestellt. Es folgt eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Medien.

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17 Juni 22

Forschung, die Zukunft mitgestaltet

Das Bozner Forschungszentrum Eurac Research feiert sein 30jähriges Bestehen

Ein paar Server im Keller mit einer Speicherkapazität von insgesamt fünf Megabyte, ein knappes Dutzend Leute auf 250 Quadratmetern Bürofläche, die mit einem Durchschnittsalter von 26 Jahren in drei Forschungsbereichen arbeiteten – das war die Anfangssituation der Eurac zu Beginn der 1990er Jahre. Heute arbeiten im Bozner Forschungszentrum, das sich mittlerweile Eurac Research nennt, rund 600 Leute –Durchschnittsalter ist 39 Jahre – in elf Instituten und 5 Centern mit mehr als 1.300 Forschungspartnern auf allen Kontinenten zusammen. Die Daten werden in der Cloud mit einer Kapazität von 1,5 Petabyte gespeichert. Die Forscherinnen und Forscher stammen aus 46 Ländern, sprechen 34 Sprachen und arbeiten interdisziplinär an den großen Herausforderungen der Zukunft: für die Gesundheit der Menschen, für eine intakte Umwelt, nachhaltige Energie, für funktionierende politische und soziale Systeme. Am heutigen 17. Juni feierte Eurac Research mit einem offiziellen Festmoment das 30-jährige Bestehen.

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08 Juni 22

Für Pflanzen wird die Luft immer dünner

Eurac Research: Erstmals weltweit simulieren Forscher im Extremklimasimulator terraXcube wie sich Pflanzen und Mikroorganismen an den geringen Luftdruck in höheren Lagen anpassen

Durch den Klimawandel und den damit verbundenen Temperaturanstieg wandern Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen immer häufiger nach oben, in kühlere Höhenlagen. Aber wie passen sich diese Organismen an die Bedingungen in der Höhe an? Erstmals beobachtet ein Forscherteam in der kontrollierten Umgebung des terraXcube – dem Extremklimasimulator von Eurac Research im NOI Techpark – wie diese Organismen auf den geringeren Luftdruck reagieren. Insbesondere analysieren die Forscherinnen und Forscher, wie sich Mechanismen wie Photosynthese und Transpiration der Pflanzen verändern. Außerdem gehen sie der Frage nach, welche Mikroorganismen im Boden die Anpassung der Pflanzen unterstützen können. Die Tests werden von Eurac Research in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck durchgeführt.

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30 Mai 22

„Südtirols Bevölkerung offen für digitale Technologien im Gesundheits- und Pflegebereich“

Forscherteam von Eurac Research stellt Ergebnisse einer südtirolweiten Umfrage zum Thema „Alter und Technik“ vor

Die alternde Bevölkerung und die immer schneller voranschreitende Digitalisierung sind zwei bedeutsame Phänomene unserer Zeit: Auch im Gesundheits- und Pflegebereich werden immer häufiger technische Lösungen zum Einsatz kommen. Um festzustellen, wie moderne Technologien mit und ohne Gesundheits- und Pflegebezug – etwa Smartphones, Fitnessarmbänder und Notfallapps – in Südtirol genutzt werden und wie sich Menschen, die hier leben, Informationen dazu beschaffen, haben Forscherinnen und Forscher von Eurac Research eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Ziel war es unter anderem herauszufinden, was die Befragten von zukunftsorientierten Assistenzsystemen halten, etwa Geräte, die die Herzfrequenz übertragen oder Roboter, die beim Duschen oder Waschen helfen. Die Ergebnisse der Umfrage sollen als Grundlage für künftige politische Entscheidungen dienen, und zwar, um die Digitalisierung unter Berücksichtigung der Bevölkerungsalterung gesellschaftlich bestmöglich zu gestalten und um gezielte Maßnahmen zu setzen, die älteren Menschen hilfreiche Technologien zugänglich machen. Die Umfrageergebnisse wurden heute auf einer Pressekonferenz im Forschungszentrum Eurac Research vorgestellt.

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26 Mai 22

Wie selbstbestimmtes Leben im Alter gelingen kann

Eurac Research lädt zu einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Politik, darunter Franz Müntefering, ehemaliger deutscher Vize-Kanzler

Der demografische Wandel und die zunehmende Digitalisierung betrifft alle Generation, aber gerade ältere und hochaltrige Menschen fühlen sich oft alleingelassen und überfordert. Trotzdem gibt es gute Möglichkeiten für jeden, die eigene Wohnsituation und die Teilhabe am Leben im Alter aktiv mitzugestalten: Wie dies gelingen kann und welche politischen Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden müssen, darüber diskutieren Forscherinnen und Forscher von Eurac Research mit Landesrätin Waltraud Deeg, Ulrike Scharf, der bayrischen Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales und mit dem ehemaligen deutschen Vize-Kanzler Franz Müntefering, bis vor Kurzem Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO). Die Podiumsdiskussion findet am Montag, 30. Mai 2022 von 19.30 bis 21.00 Uhr im Forschungszentrum Eurac Research statt und wird auch online auf Zoom übertragen.

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20 Mai 22

Südtirol-Autonomie im Wandel der Zeit

Anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Zweiten Autonomiestatuts laden Eurac Research und die Südtiroler Gesellschaft für Politikwissenschaften zu einer zweitägigen Konferenz

Werden in Zukunft immer häufiger abweichende Übergangslösungen vom Sprachgruppenproporz notwendig sein, wie zuletzt im Gesundheitswesen, oder ist eine grundlegende Revision des Proporzes erforderlich? Sind die Kompetenzen des Autonomiestatus zur Gänze ausgeschöpft? Und wie geht man mit neuen Herausforderungen wie Einwanderung und Integration um? Im Rahmen einer zweitägigen Konferenz am 25. und 26. Mai ziehen lokale und internationale Expertinnen und Experten ein Resümee über die vergangenen 50 Jahre und wagen einen Blick in die Zukunft: Dabei erörtern sie unter anderem, welche Schritte notwendig sind, um die Südtiroler Autonomie den gesellschaftlichen Entwicklungen anzupassen und ihre Zukunftsfähigkeit zu garantieren. Die Tagung findet vor Ort im Forschungszentrum Eurac Research statt und wird außerdem online auf Zoom übertragen.

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11 Mai 22

Notfall-Ausbildung in den Bergen

Startschuss für den internationalen Masterstudiengang in Alpiner Notfallmedizin, der von der Universität Insubria, der Universität Mailand-Bicocca und Eurac Research durchgeführt wird

Es sind zwölf junge Menschen aus Italien, der Schweiz und anderen europäischen Ländern sowie aus den Vereinigten Staaten, die in diesen Tagen die Rettung von unterkühlten Patienten bei starkem Wind und Minusgraden trainiert haben. Der praktische Teil im terraXcube, dem Extremklimasimulationszentrum von Eurac Research in Bozen, hat den internationalen Masterstudiengang in Alpiner Notfallmedizin eröffnet. Der von der Universität Insubria, der Universität Mailand-Bicocca und Eurac Research durchgeführte Studiengang ist eine einzigartige Ausbildung, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf das Management von Notfällen im unwegsamen Gelände in Gebirgsregionen und auch auf Katastrophenereignisse überall auf der Welt vorbereiten soll.

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06 Mai 22

Trockenrasengebiete: Oft unterschätzte Lebensräume in Südtirol

Die von Eurac Research, dem Amt für Natur, Naturmuseum Südtirol und der Gemeinde Schlanders organisierte Tagung „Lebendige Steppe“ präsentiert den aktuellen Stand der Forschung zum Thema und sensibilisiert für den Schutz dieses besonderen Lebensraumes.

Ein dicker Wachsüberzug der Blätter schützt das Ohrlöffel-Leimkraut vor Verdunstung und UV-Strahlen; der Fels-Buntgrashüpfer ist dank seines gelb-grünen Farbkleides zwischen trockenem Gras und Kräutern kaum auszumachen. Dies sind nur zwei Beispiele für erfolgreiche Anpassungskünstler, die in extrem trockenen Regionen überleben. Beheimatet sind sie im großen asiatischen Steppengürtel – und in kleinen inneralpinen Steppeninseln wie dem Vinschger Sonnenberg. Doch wie jüngste Studien zeigen, haben sich trotz ihrer Ähnlichkeit in den kleinen Gebieten in den Alpen genetisch eigenständige Populationen dieser Tier- und Pflanzenarten entwickelt, die aus naturkundlicher Sicht von besonderer Bedeutung sind. Gesammelte Forschungserkenntnisse zu Flora und Fauna in Trockenrasengebieten wurden erstmals auf der Tagung „Lebendige Steppe“ am 6. Mai 2022 in Schlanders von Expertinnen und Experten vorgestellt und diskutiert. Organisiert wurde sie von Eurac Research mit dem Amt für Natur, dem Naturmuseum Südtirol und der Gemeinde Schlanders.

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29 April 22

Globalisierungswoche rückt Geschlechtergerechtigkeit ins Zentrum

Das Forschungszentrum Eurac Research organisiert Webinar-Reihe „Doing Gender“ mit Judith Butler, Oyeronke Oyewumi, Ina Praetorius, Christoph May, Corey Wrenn, Sarah Trevisiol, Barbara Plagg und vielen anderen

„Doing Gender“ bedeutet, die Zusammenhänge zwischen Gender und globalen Ökonomien, Gesellschaften, Machtverhältnissen und Ideologien offenzulegen und kritisch zu diskutieren. Ziel ist eine gleichberechtigte, faire und inklusive Gesellschaft. In der Woche vom 2. bis 6. Mai beleuchtet eine hochkarätig besetzte Webinar-Reihe das Thema Gender und Re-Globalisierung aus wissenschaftlicher und aktivistischer, globaler und lokaler Perspektive.

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08 April 22

Francesco Mansutti und Gino Miozzo in Bozen: Architektur, die bleibt

Eine Ausstellung zeigt das Werk der beiden Paduaner Architekten

Nahe der Drususbrücke in Bozen haben die Architekten Francesco Mansutti und Gino Miozzo zwischen 1934 und 1936 die sogenannte „Casa della Giovane Italiana” (Haus der Jungen Italienerin) für die Jugendorganisation der Nationalen Faschistischen Partei errichtet. Heute ist das Gebäude dank eines umfassenden Wiedergewinnungsprojekts des Grazer Architekten Klaus Kada der Sitz von Eurac Research und damit zu einem Ort aufgerückt, an dem Vergangenheit und Gegenwart auf spannende Weise ineinander übergehen. Die Ausstellung „Architektur, die bleibt. Francesco Mansutti und Gino Miozzo: Vom Rationalismus bis heute“ will neue Perspektiven auf das komplexe historisch-architektonische und kulturelle Erbe des 20. Jahrhunderts in Bozen eröffnen. Sie ist eine Initiative des Mart in Trient und Rovereto, der Universität Padua und von Eurac Research und wird von der Stiftung Caritro finanziert. Die Eröffnung findet am 12. April um 18.00 Uhr am Sitz von Eurac Research statt.

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